Wim de Witte gewinnt auf dem Weiß des anderen Sakai-Champions
Die Belgische Koi-Schau 2026 hat wieder einmal einen Gewinner hervorgebracht, der mittlerweile nicht mehr als Zufall angesehen werden kann. Wim de Witte krönte sich zum zweiten Mal in Folge mit seinem berühmt-berüchtigten Sanke; Spot de Beauté zum Grand Champion von Belgien.

Nach seinem Sieg im Jahr 2025 (damals in Merelbeke) wurde Waregem 2026 zum Schauplatz eines Kampfes. Es wurde ein Duell zwischen einem belgischen Hobbyisten mit einem Sakai-Fisch und einem anderen belgischen Hobbyisten mit einem Sakai-Koi; Filip Poppe und seine Miss Magnum; sein Kohaku hat bereits mehr als 10 Titel gewonnen!
Während Poppes Kohaku mit Körper und Präsenz überzeugte, gelang es De Witte’s Sanke schließlich, den Unterschied bei der Hautqualität. Insidern zufolge war genau dieses Element ausschlaggebend für die Bewertung. Es stimmt, dass die weiße Haut von Miss Magnum zumindest am Morgen etwas zurücklag. Ich muss ehrlich sagen, dass ich gesehen habe, dass die weiße Haut im Laufe des Tages aufgeholt hat.

Spot de Beauté ist jetzt zehn Jahre alt. 2026 geboren, gewann sie 2024 ihre erste Auszeichnung, nämlich den Mature Champion, gefolgt vom Grand Champion im letzten Jahr 2025. Jetzt ist sie also wieder gut für die höchste Auszeichnung in Waregem bei der belgischen Koi-Ausstellung 2026. Der Kampf zwischen den beiden Schönheiten von Sakai war nicht einstimmig; beide Koi waren der Auszeichnung würdig.
Was die Hautqualität betrifft, so ist Miss Magnums Shiroji einfach nicht gut genug.
Der Körper sollte nach Ansicht einiger der entscheidende Faktor sein, aber wenn das immer der entscheidende Faktor wäre, würde die Hautqualität natürlich keine Rolle mehr spielen. In dieser Hinsicht ist die Sanke noch nicht fertig, aber sie sieht aus, als wäre sie in Lack getaucht worden. Was die Hautqualität betrifft, so hat Miss Magnums Shiroji meiner Meinung nach einfach nicht das Zeug dazu, und wenn ich das mal kurz in ein Punktesystem übersetze, kann ich mir vorstellen, dass der Kampf heute hier ausgetragen wurde.

Letztendlich bleibt es ein Jury-Sport, und als unvoreingenommener Journalist bin ich immer froh, Zeuge eines solchen Kampfes zu sein, schon allein deshalb, weil er einen zum Nachdenken zwingt, und irgendwo, ganz tief drinnen, weiß jeder in diesem Hobby: Geschichten wie diese sind der Grund, warum wir weiter zusehen.

